Osteosarkom❗Jetzt geht es um die Entscheidung: Amputation oder erhaltende Operation❗

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Zuerst war da nur der Schmerz

Ende 2025 traten Knieschmerzen auf. Oskar ist ein äußerst aktiver Teenager, weshalb es zunächst so aussah, als handele es sich um eine gewöhnliche Überlastung nach dem Training.
Die Schmerzen sollten wieder vergehen, so wie viele ähnliche Beschwerden bei jungen Menschen vergehen.

Er ist noch nicht vorbei.

Mit Beginn des neuen Jahres wurden die Schmerzen immer stärker. Oskar musste das Training unterbrechen, er litt unter Schlafstörungen und Appetitlosigkeit. Mit der Zeit wurden die Schmerzen so stark, dass er auf dem rechten Bein zu humpeln begann.

In der zweiten Januarhälfte wurde er in die Notaufnahme des Krankenhauses in Lubin eingeliefert. Die Röntgenuntersuchung ergab eine Veränderung im Knochen, die beim Orthopäden sofort den Verdacht weckte. Das Bild ließ kaum Zweifel aufkommen. Es könnte sich um eine tumoröse Veränderung handeln.

Das Wort fiel: Osteosarkom

Oskar wurde an ein Fachzentrum für Kinderchirurgie in Breslau überwiesen. Es begann eine gründliche Diagnostik. MRT, CT, weitere Konsultationen und die Entnahme mehrerer Knochenproben für die histopathologische Untersuchung. Die ersten Ergebnisse brachten Erleichterung. In der Lunge wurden keine Veränderungen festgestellt. Auf das endgültige Ergebnis der Biopsie musste jedoch noch gewartet werden. Am 20. Februar lautete die Diagnose: hochmalignes Osteosarkom des rechten Schienbeins.

Die Behandlung hat bereits begonnen

Anfang März wurde Oskar in die Obhut der Spezialisten der Kinderonkologischen Klinik „Przylądek Nadziei“ in Breslau aufgenommen. Die Vorbereitungsphase für die Behandlung begann. Es folgten zahlreiche Untersuchungen, darunter eine sehr wichtige PET-Untersuchung, sowie die Anlage eines zentralen Broviac-Zugangs.

Am 6. März wurde die erste Chemotherapie verabreicht. Drei Infusionen innerhalb von drei Tagen. Die Erkrankung ging mit sehr starken Schmerzen einher, weshalb eine intensive Schmerztherapie erforderlich war.

Oskar Bartków – Spendenaktion für die Behandlung

Das ist erst der Anfang der Therapie.

Vor der Operation stehen in den kommenden Wochen weitere Chemotherapiezyklen auf dem Programm. Nach deren Abschluss werden die Ärzte die Reaktion des Körpers auf die Behandlung beurteilen. Dann wird über das weitere chirurgische Vorgehen entschieden.

Bei dieser Entscheidung steht sehr viel auf dem Spiel. Die Ärzte kämpfen darum, das dramatischste Szenario, nämlich die Amputation des Beins, zu vermeiden. Sollte die Krankheit jedoch nicht ausreichend auf die Behandlung ansprechen, könnte genau diese Entscheidung notwendig werden. Eine Alternative bleibt eine erhaltende Operation mit Implantation einer Endoprothese.

Schwieriger Alltag

Heute spielt sich Oskars Leben zwischen Krankenhaus und Zuhause ab. An einem Tag stehen weitere Untersuchungen und Behandlungen an, am nächsten gibt es einen Moment der Ruhe in den vertrauten eigenen vier Wänden. Seine Mutter ist immer an seiner Seite. Sie zieht ihre beiden Kinder alleine groß und versucht jeden Tag, die Last dieser Situation zu tragen. Um während der Behandlung bei ihrem Sohn sein zu können, musste sie sich krankschreiben lassen. In dieser Zeit kümmern sich die Großeltern um die achtjährige Julia.

Auch für das Mädchen ist es eine sehr schwere Zeit. Die Sehnsucht nach ihrer Mutter und ihrem Bruder vermischt sich mit einer Angst, die in einer solchen Situation kaum zu vermeiden ist. Deshalb wird Julia von einem Psychologen und einem Schulpsychologen betreut.

Als ob das noch nicht genug wäre, steht meiner Großmutter im Mai eine Operation zur Entfernung eines Tumors an der Hypophyse bevor. Das ist sehr viel für eine einzige Familie.

Oskar und sein Team

Sport war schon immer ein wichtiger Teil von Oskars Leben. Seine größte Leidenschaft ist nach wie vor Fußball. Seine Freizeit verbrachte er auf dem Fußballplatz oder im Fitnessstudio. Bewegung war für ihn etwas ganz Natürliches, etwas Alltägliches.

Er mag auch Geschichten über Helden, die sich Widrigkeiten stellen und trotz schwerer Kämpfe nicht aufgeben. „Game of Thrones“ und „The Witcher“ sind Geschichten über Mut, Ausdauer und Loyalität. Heute ist er selbst Teil einer Geschichte geworden, die er nicht geplant hatte.

Zum Glück ist er dort nicht allein. Seine Freunde lassen ihn nicht in Vergessenheit geraten. Sie rufen an, schreiben ihm und erinnern ihn jeden Tag daran, dass er immer noch Teil ihrer Welt ist.

Vor Oskar liegen schwierige Monate der Behandlung. Chemotherapie, weitere Untersuchungen, eine Operation und eine lange Rehabilitation.

Angesichts der Krankheit, die so plötzlich in das Leben dieser Familie eingedrungen ist, gewinnt selbst die kleinste Geste der Unterstützung eine besondere Bedeutung.
Sie wird zu einer Hilfe, die es ermöglicht, diese Zeit mit mehr Gelassenheit zu überstehen und mit dem Gefühl, dass es irgendwo Menschen gibt, die ihre Situation verstehen und Oskar die Daumen drücken.

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