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In Erinnerung an Michał…
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MenteeMichal Czechowski
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DiagnoseEnzinger epitheloides Sarkom
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Alter des Kunden35 Jahre
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Update
Wir nehmen Abschied von Michał...
Mit großer Trauer haben wir die Nachricht vom Tod von Michał aufgenommen. Seine Geschichte hat gezeigt, wie viel Entschlossenheit und Kraft ein Mensch aufbringen kann, der sich einer solch schweren Prüfung stellen muss. Im Namen der gesamten Stiftung sprechen wir der Familie und den Angehörigen von Michał unser aufrichtiges Beileid aus. Möge die Erinnerung an ihn eine Quelle warmer Erinnerungen bleiben. 31. März 2026
Erkunden Sie die Geschichte von
Ein unscheinbarer Klumpen löste einen dramatischen Kampf ums Leben aus
Anfang 2020 bemerkte Michael eine kleine Verdickung zwischen den Fingern seiner linken Hand. Zunächst machte ihm das keine Angst. Die Ärzte nannten es ein Ganglion und meinten, es sei eine Kleinigkeit, etwas, das so unmerklich verschwinden würde, wie es aufgetaucht war.
Doch mit der Zeit kamen Schmerzen, Schwellungen und die ersten Tests, die alle Illusionen zerstörten. Das Ergebnis der Biopsie brachte eine dramatische Diagnose - das epitheloide Sarkom von Enzinger, ein hochgradig bösartiger Tumor.
Ein langer und schmerzhafter Weg begann: Operationen, Entfernung von Lymphknoten, sechs Wochen Strahlentherapie. Dann folgten zwei Jahre trügerischer Ruhe, in denen man glauben konnte, die Krankheit sei abgeklungen. Doch im Jahr 2023 kehrte der Tumor zurück, diesmal im Unterarm. Eine weitere Operation, eine weitere Strahlentherapie, erneut schwebte der Schatten einer Amputation über der Zukunft. Drei Monate Ruhe und dann erneut ein Schlag: Metastasen, neue Krankheitsherde, jeder schwerwiegender als der vorherige. Im Mai 2025 hatten die Ärzte keine Wahl mehr – die einzige Chance, das Leben zu retten, war die Amputation des linken Arms einschließlich des Ellenbogengelenks.
Tägliches Leben nach einer Amputation
Am 19. Mai 2025 wurde Michał amputiert. Die Kontrolluntersuchungen zeigen keine neuen Krankheitsherde, und er gewinnt Schritt für Schritt wieder an Kraft. Sein Ziel ist es, zur Normalität zurückzufinden – zu dem Leben, das ihn vor der Diagnose geprägt hat. Er träumt weiterhin von Reisen, Sport und Aktivitäten, die ihm schon immer Freude bereitet haben. Er möchte seiner Frau und seinen Angehörigen weiterhin eine Stütze sein, so wie sie es heute für ihn sind.
Der Weg zur Unabhängigkeit
Um seine Unabhängigkeit wiederzuerlangen, benötigt Michal eine Armprothese, die mehrere hunderttausend Zloty kostet. Sie wird es ihm ermöglichen, in den Alltag zurückzukehren, Auto zu fahren, sein volles Potenzial auszuschöpfen und vor allem ohne ständige Einschränkungen zu leben. Gleichzeitig muss sein Auto angepasst werden, damit er sicher reisen und seine beruflichen Aufgaben erfüllen kann.
Ohne diese Hilfe wird jeder Tag ein Kampf gegen die Einschränkungen sein, die die Amputation mit sich gebracht hat. Mit eurer Unterstützung kann dies jedoch zu einem Neuanfang werden – zu einem Weg in ein Leben, das wieder ganz ihm gehört.
